Schwieriger Atemweg 3 – Intubationslarynxmaske

Für den unerwarteten schwierigen Atemweg haben wir unsere Airway-Box entwickelt.

Wenn

  1. Schritt 1 (der primär geplante Versuch zur Atemwegssicherung)
    und
  2. Schritt 2 (Intubation mittels Airtraq(R) )
    nicht erfolgreich waren und der Patient mer noch nicht oxygeniert werden kann, gehen wir über zu
  3. Schritt 3 der Atemwegssicherung mit einem supraglottischem Atemweg. Wir haben uns hier für die Intubationslarynxmaske entschieden und damit sehr gute Erfahrungen gemacht.
Die Vorteile:
  • Bewährter supraglottischem Atemweg
  • Wenn der Patient oxygeniert werden kann, kann später eine Definitive Atemwegssicherung (Intubation)  über die liegende Larxnxmaske durchgeführt werden.
In Bereichen, indenen keine Erfahrungen mit Larynxmasken vorliegen (z.B. internistische Stationen) wird statt der Intubationslarynxmaske ein Larynxtubus im Set vorrätig gehalten.

Die Intubationslarynxmaske:

Ist eine spezielle Larynxmaske die es ermöglicht über die liegende Larynxmaske blind einen Tubus vorzuschieben der dann in die Trachea geleitet wird. Die Larynxmaske besitzt eine spezielle kleine Klappe, die beim Vorschieben des Tubus die Epiglottis aus dem Weg drückt.

Die Intubation gelingt im Großteil der Fälle auf Anhieb blind. Wer ganz sicher gehen möchte, armiert den beigepackten Tubus auf ein Bronchoskop und intubiert dann über die Larynxmaske unter Sicht. Dann ist auch gleich eine Überblick betreffend Verletzungen durch vorangegangene Versuche den Atemweg zu sichern und ein Suchen nach Aspirationszeichen möglich.

Die bei uns verwendete Intubationslarynxmaske nennt sich Fastrach® und wird von der Firma Teleflex produziert.

Link zur Gebrauchsanweisung

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